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Das traditionsreiche Dreikönigstreffen der Bergedorfer Liberalen jährte sich im diesem Jahr zum 25. Mal. Mit Witz und Charme führte der Vorsitzende Heiko Pohse durch das vielseitige Programm unter dem Motto “Russland und Deutschland – Mehr als nur Handelspartner“ zu dem der Seniorkonsul der Russischen Föderation, Herr Stankevich, als Festredner geladen war.
Der russische Seniorkonsul ging auf Geschichtliches, Modernes und auf die Entwicklungsmöglichkeiten seines Landes ein. Er würdigte den Ausbau des Handels und wies Hamburg einen entscheidenden Platz in den Handelsbeziehungen zu. Frieden sei das wichtigste Gut, das beide Länder untereinander austauschten, erklärte er unter Beifall. Dass Russland auf den Weg zur demokratischen Großmacht dennoch noch vieles zu leisten hat, sprach Burkhardt Müller-Sönksen MdB an und benannte eine wesentliche Baustelle der russischen Politik und Gesellschaft, Justiz und Staat und die Trennung beider Bereiche.
Ein russischer Chor untermalte das Programm von gut drei Stunden. Bei einer russischen Suppe, Wein und Saft diskutierten viele Liberale anschließend weiter.
Kurt Hansen würdigte in seiner Laudatio das Wirken von Roelf Janssen in 50 Jahren aktiver Parteimitgliedschaft: 50 Jahre liberales Wirken, Einsatz für Bergedorf und die Vier- und Marschlanden und auch der Verzicht auf persönliche Interessen haben seinen Weg geprägt. Der ebenfalls geehrte Rüdiger-Horst Bambach repräsentiert einen über viele Jahre erfolgreichen liberalen Weg in Bergedorf und den Vier- und Marschlanden und eine Generation, für die ehrenamtliche Arbeit in Parteien und Organisationen wesentlicher Teil des gesellschaftlichen Miteinander war und ist. Dafür einen ganz herzlichen Dank.
Dr. Christoph Krupp, Bergedorfs Bezirksamtsleiter, zeigte auf, das alle Parteien und Organisationen sich im Interesse Bergedorfs erfolgreich seit Jahren einsetzen. Er zeichnete das Bild des Werdens und Wachsens von Bergedorf und vertrat den schönsten Bezirk Hamburgs. Das spürten wir.
Katja Suding, Spitzenkandidatin der FDP zur Bürgerschaftswahl am 20. Februar, ging in ihrer Rede auf die Erlebnisse der zurückliegende Woche ein und kritisierte die Programme von CDU und SPD , weil diese zwar wenige sinnvolle Ansätze, aber keine finanziellen Grundlagen lieferten. Zugleich unterstich sie in ihrem Grußwort die Forderungen der Partei nach einer familienfreundlicheren Politik., für die sie sich stark machen wird. Es war ein gelungener Auftakt in den Wahlkampf.

